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Die Herausgeberinnen und Herausgeber sowie die Redaktion des Jahrbuches der Psychoanalyse gedenken in Trauer und Dankbarkeit Elisabeth Eickhoff, die am 9. Mai 2022 in ihrem 93. Lebensjahr friedlich verstorben ist.
Ihre langjährige Mitarbeit in der Redaktion des Jahrbuchs hat eher im Verborgenen und im Hintergrund stattgefunden und wurde auf der Titelseite in der Historie des Jahrbuchs im Zeitraum von 1994 bis 2001 durch den Hinweis »redaktionelle Mitarbeit Elisabeth Eickhoff« vermerkt. Tatsächlich hatte sie auch vor 1994 an der Seite ihres Ehemannes FriedrichWilhelm Eickhoff, der über viele Jahrzehnte die Redaktion des Jahrbuchs innehatte, tatkräftig und ausdauernd mitgewirkt. So dauerte ihre Mitarbeit eher dreißig als sieben Jahre, wodurch sie einen unschätzbaren Beitrag zum Fortbestand und zur Weiterentwicklung des Jahrbuchs geleistet hat.
Durch ihre menschliche, freundliche, sehr aufmunternde Art und ihre durch lange Erfahrung gewachsene große redaktionelle Fachkunde war sie für das Jahrbuch der Psychoanalyse unentbehrlich geworden. Ihre unermüdliche Arbeit galt auch der Rückführung emigrierter, aber auch anderer vom Holocaust betroffener Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker, die sie in hingebungsvoller Korrespondenz aufsuchte, um ihre Arbeiten nach Deutschland zurückzuholen und sie für Veröffentlichungen im Jahrbuch zu gewinnen, was für dessen Überleben und Wiederbeleben einer unverkürzten Psychoanalyse von großer Bedeutung war. Sie hat enge, oft freundschaftliche Kontakte beispielsweise zum Ehepaar Gumbel und Rivka Eifermann in Jerusalem, zu Janine Chasseguet-Smirgel in Paris, zu Kurt Eissler in New York, zu Jacqueline Amati-Mehler in Rom und zu David Rosenfeld in Südamerika gepflegt, deren Arbeiten sorgfältig lektoriert und dadurch zur Wiederherstellung der Verbindungen zur emigrierten Psychoanalyse entscheidend beigetragen.
Die Herausgeberinnen und Herausgeber, die Redakteurinnen und Redakteure -
sowohl die früheren wie auch die jetzigen - danken Elisab