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Uta Zeitzschel (U. Z.) stellt in ihrer Arbeit die Frage, welche Rolle der Körper in strukturbildenden psychoanalytischen Deutungsprozessen spielt, wobei sie sich mit unrepräsentierten Zuständen und der Bedeutung des Körpers befasst. Sie illustriert ihre Überlegungen anhand einer klinischen Falldarstellung. Im folgenden Kommentar richte ich den Fokus auf die Bedeutung des Körpers.
Herr M, der Patient von U. Z., hat zu Beginn der Analyse sowohl metaphorisch als auch konkret körperlich kaum eine Vorstellung von sich:
»Herrn M war sein Körper zunächst ein Fremder. Er konnte ihn kaum spüren, er wusste nicht, wie er aussah, er hatte Schwierigkeiten, ihn passend zum Wetter zu kleiden, er wurde starr, wenn er sich zeigte. Seine Triebhaftigkeit erschreckte ihn tief« (S. 117).
Und so macht sich der Körper von Herrn M in Form wackelnder und knetender Bewegungen selbstständig. Das Bild seines Körpers scheint Herr M seit der Kindheit durch mechanisch-maschinelle Vorstellungen zusammengehalten zu haben: Als Junge trägt er in einer Blechdose Schrauben und Muttern mit sich herum, die er immer wieder ineinander schraubt. Man kann sich vorstellen, wie dies die von ihm in Aktivität verkehrte Beziehung zu seiner Mutter verbildlicht. Eine Mutter, die sich kalt in ihn hineinschraubt, wird so zu einer Brust/Mutter, in die er sich hinein- und herausschrauben kann. Gleichzeitig ist denkbar, dass er aufkommende sexuelle Phantasien in diese mechanische Handlung überführt und so handhabbar macht.
Das Bild der Blechdose erinnert an Viktor Tausks (1969 [1919]) Patient/innen, die die Phantasie einer Maschine in Form eines mechanischen
Beeinflussungsapparates entwerfen, auf den sie ihren eigenen Körper projizieren. Tausk beschreibt die Dissoziation von Körper und Seele im Rahmen der Schizophrenie anhand seiner Patientin Natalija, die zuvor durch eine organische Erkrankung taub geworden ist. Er erwähnt dieses körperliche Symptom nur am Rande, aber mir scheint es zentral: Die Taubheit isoliert Natal