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In unserer heutigen Klinik liegt der Schwerpunkt auf den sogenannten »unrepräsentierten« oder »nicht repräsentierbaren« Zuständen. Diese Zustände werden allgemein mit verschiedenen frühen Traumata in Verbindung gebracht, aber man kann annehmen, dass sie insbesondere mit einem Versagen des primären Objektes zusammenhängen, die psychosomatischen Bedürfnisse des Säuglings zu interpretieren. Die Theorie, die dem Scheitern der Interpretation zugrunde gelegt wird, kann je nach Metapsychologie variieren.
Diese sogenannten unrepräsentierten Zustände sind im Rahmen des Diskurses nicht identifizierbar, da sie aus einem Versagen der Repräsentationsfähigkeit in den primären und den folgenden sekundären Prozessen resultieren. Sie können sich daher im psychischen Apparat des Analytikers nur an der Grenze der Repräsentierbarkeit manifestieren, in einer intimen Erfahrung, die meist unangenehm ist, weil sie jenseits des Lustprinzips liegt. In dieser Erfahrung werden die repräsentativen Funktionen des Analytikers bis an die Grenze ihrer Möglichkeiten gefordert, die halluzinatorische Dimension ist manchmal involviert, die ökonomische Dimension, als Kraft, die diesen Weg zu öffnen versucht, ist sehr präsent, oft begleitet von Affekten und Emotionen sowie von körperlichen und sogar somatischen Manifestationen.1
Ein schizophrener Patient hat mir im Gegenübersitzen gerade einen Albtraum erzählt. Während er ihn erzählt, wird er von einer wachsenden Angst ergriffen.
Er liegt im Gras. Er hört ein furchtbares Geräusch. Es ist ein Zug, der
mit hoher Geschwindigkeit herankommt. Sein Kopf liegt auf den Schienen. Er wird pulverisiert. Er wacht auf, erfasst von einer Weltuntergangsangst. Angst, die in Verbindung steht mit dem möglichen Verlust jeglicher Fähigkeit, nicht nur der zu träumen, sondern auch der zu denken und zu repräsentieren.
Was ich nun