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Es ist ein Privileg, über die klinische Vignette von Patrick Miller nachdenken zu dürfen. Meine Gedanken sind natürlich nur mein Traum von Millers Traum vom Traum seines Patienten.
Der Patient, so Miller, erzählt einen Albtraum, aus dem er aufwacht, überflutet von der Angst vor dem Weltuntergang, einer Angst, die ihn erneut erfasst, als er sie seinem Analytiker beschreibt.
Man könnte vermuten, dass es, wenn der Patient den Traum zu Ende geträumt hätte, auf einen psychotischen Zusammenbruch zugesteuert wäre. Der Traum hat sich in einen Albtraum verwandelt, da er seine Kapazität zur Symbolisierung verloren zu haben scheint. Der Patient erlebt den Traum offenbar als ein »Ding an sich« (Bion, 1990 [1962], S. 53). Mit der Bedeutung des Traums in Berührung zu kommen, würde den Patienten mit nicht zu ertragenden, qualvollen Schmerzen überfluten. In einem verzweifelten Versuch, sich zu retten, bricht der Patient daher die Traumarbeit an diesem Punkt ab. Und doch treibt ihn das komplementäre Bedürfnis nach einer wahrheitsgetreuen Erfassung der Realität dazu, dem Analytiker den abgebrochenen Traum mitzuteilen.
Bion (1992 [1959]) spekuliert sogar, dass ein Traum, der seine Funktion, unbewusst emotional zu denken, erfüllt, indem er einer noch nicht repräsentierten emotionalen Erfahrung Bedeutung verleiht, anschließend verdrängt und vergessen werden kann. Im Gegensatz dazu könnte das, was als Traum erzählt wird (selbst im gesunden Zustand), als Symptom einer psychischen Verdauungsstörung angesehen werden. In diesem Sinne könnte die Erzählung eines Traums (irgendeines Traums) als Zeichen eines Scheiterns der Traumarbeit α betrachtet werden. Es wäre ein Traum, den der Patient in die Sitzung mitbringt, um mit dem Analytiker das weiter zu träumen, was er sich selbst nicht zutraut, alleine zu träumen. Miller gibt sich der intensiven Kraft des analytischen Prozesses hin und ist offen für
den Prozess der formalen Regression vom sekundären Denken (z. B. Festhalten am bewussten, wachen D