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Es ist mir eine Freude, das in diesem Heft des Jahrbuchs der Psychoanalyse veröffentlichte, sehr interessante klinische Material von Donnell Stern zu kommentieren. Das Material basiert auf Sterns Lektüre eines Essays von Martin Buber, in dem es um die Frage der Distanz im Zusammenhang mit dem Wahrnehmen und Anerkennen von Getrenntheit als Geisteszustand des Menschen geht. Stern schreibt aus der interpersonellen Tradition der Psychoanalyse heraus, einer Tradition, die er in hohem Maße weiterentwickelt und gefördert hat. Meine Aufgabe ist es, sein Material aus meiner Perspektive zu lesen, die eine kleinianische ist. Was Stern und ich gemeinsam teilen, ist das Bemühen, von den Ein-Personen-Psychologien, die die amerikanische Psychoanalyse dominiert haben, weg- und zu einer Sichtweise überzugehen, die jede Sitzung als ein komplexes Zusammenspiel zwischen den verbalen und nonverbalen Mitteilungen des Patienten und den Antworten des Analytikers sieht - und zwar sowohl den beabsichtigten als auch denjenigen, die durch das zustande kommen, was die zeitgenössischen Kleinianer als unvermeidliche Gegenübertragungs-Inszenierungen ansehen.
Sterns Ausgangspunkt für sein Denken über Distanz und Getrenntheit ist das Werk von Buber und Schachtel. Ich werde mich auf einen frühen Aufsatz von Edna O'Shaughnessy (1964) mit dem Titel The absent object beziehen. In diesem Aufsatz wird die These vertreten, dass Abwesenheit in unsere früheste Beziehung eingeschrieben ist, das heißt, Distanz/Abwesenheit ist Teil unserer frühesten Erfahrung mit dem ersten Objekt, der Brust. Die Art und Weise, wie mit Abwesenheit umgegangen wird und welche Bedeutung man ihr beimisst, hat mit der Entwicklung innerer Objektbeziehungen und ihrem gelebten Ausdruck mit realen Personen im Laufe des Lebens zu tun.
Abwesenheit wird mein Bezugspunkt sein, zusammen mit einer kurzen Diskussion über Beruhigung, die ich anspreche, um den Kontrast zu Sterns Arbeitsmodell zu verstärken.