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Das analytische Bewusstsein für den Prozess der Bedeutungsgebung beinhaltet das Aufspüren von Vorahnungen und Intuitionen bis hin zu ihren Quellen. Als Vorläufer der symbolischen Verarbeitung gelten Vorahnungen als wesentliche Elemente in jeder Beziehung - die analytische Beziehung mit einbezogen. Sie stellen die unbewusste Kommunikation bereit, durch die unsere inneren und äußeren Körper- und Objektbeziehungen geprägt und erweitert werden. Diese Beziehungen ermöglichen Tiefe und Dimensionalität im zwischenmenschlichen wie auch intrapersonalen Bereich. Außerdem verhelfen sie den Repräsentationsprozessen, psychische Strukturen zu etablieren. Bei traumatisierten Personen kommt es vor, dass das Vertrauen in diese Prozesse verloren geht und Beziehungen abgewehrt werden. Die Untersuchung von Vorläufern der emotionalen Erfahrungen von Hoffnung und Grauen ermöglicht es der analytischen Dyade, verlorene Potenziale und die Repräsentation von Erfahrungen wiederzubeleben. Durch ein klinisches Beispiel soll die Anwendung dieser Ideen demonstriert werden.