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Ein wesentlicher, wenn auch oft vernachlässigter Aspekt des Traums ist, dass wir in Bildern träumen. Freud hat wiederholt die halluzinatorische Qualität der Traumbilder betont: Der Träumende sieht die Bilder nicht, er erlebt sie. Ohne den Erlebnischarakter des Traums gäbe es keine Wunscherfüllung, verlangt doch der Wunsch nach dem Anschein des Wirklichen. Das halluzinierte Traumbild ist somit ein Hüter des Wunsches. Im Traum kommt dem Körperbild eine herausragende Bedeutung zu. Durch diese Bilder gewinnt der Analytiker einen Eindruck von den unbewussten Körpervorstellungen seiner Patienten. Wenn es einem Patienten gelingt, sich diese abgewehrten Vorstellungen anzueignen, wird der Traum für ihn zu einem Übergangsobjekt. Entscheidend für diesen Vorgang sind die Empfindungen, die in die Körperbilder eingegangenen und dort stillgelegt worden sind. Diese stillgelegten Empfindungsreste können durch die analytische Arbeit geweckt werden. Allmählich wird damit die autoerotische Besetzung der vormals abgewehrten Körpervorstellungen möglich. Das vertieft die Fähigkeit der Patienten alleine zu sein. Im Aufsatz werden diese Überlegungen anhand von Träumen unterschiedlicher Patienten dargelegt.