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Unbewusste Wahrnehmung kann nur zwischen zwei Unbewussten stattfinden, wie bereits von Freud beschrieben wurde. Im Zusammenhang mit einer Technik, die sich an Freuds zweiter Topik orientiert und das Unbewusste des Analytikers1 betont, gewinnt diese Tatsache an Bedeutung. Ein maternalistisch geprägtes, »empfangend-empfangenes«, potenziell kreatives Unbewusstes kann ein paternalistisches, mit Zensur und Verbot verbundenes, Unbewusstes ergänzen. Autoren wie Bollas, Winnicott und Bion haben entsprechende Konzeptualisierungen geliefert. An einem Fallbeispiel wird die sich verändernde und vertiefende unbewusste Wahrnehmung der Analytikerin im Verlauf einer langjährigen Analyse dargestellt.