You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Die Erfahrung, auf die ich mich in meinem Beitrag beziehe, ist eine, über die Hermann Beland selbst auf der Tagung der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung (DPV) in Berlin (2012) gesprochen und die er sowohl im Jahrbuch der Psychoanalyse (Beland, 2018) als auch in überarbeiteter Form im 3. Band seiner gesammelten Aufsätze Leidenschaftliches Zuhören bei namenloser Angst. Psychoanalytische Aufsätze III zu Theorie, Klinik und Gesellschaft (Beland, 2020a) unter dem Titel Friedensbedingungen in Nahost. Zwei Ergebnisse der 6. Nazareth-Konferenz auf Zypern 2008 (Beland, 2020c) veröffentlicht hat. In seinem Text Aufarbeitung - Fünf subjektive Erfahrungen als Paradigmen einer Potenzialität der Gruppe. Die DPV seit 1984 (Beland, 2020e), der er zuvor auf der DPV-Frühjahrstagung 2016 vorgetragen hat, nimmt gerade die Vignette im Abschnitt: »Der Nahostfrieden in der Small Study Group« einen breiten Raum ein (Beland, 2020e, S. 393-396). Diese Erfahrung hat Beland demnach begleitet, und er hat immer wieder den kollegialen Austausch dazu gesucht.
Ich hatte die Gelegenheit, über viele Jahre im Rahmen der Organisation Partners in Confronting Collective Atrocities (PCCA) (vgl. ), die seit 2008 die Nazareth-Konferenzen organisiert, mit Beland zusammenzuarbeiten. Im Folgenden beziehe ich mich auf Erfahrungen im Kontext unserer gemeinsamen Arbeit, insbesondere auf die Erfahrungen
bei der Nazareth-Konferenz im Jahr 2008 auf Zypern. Die Serie der Nazareth-Konferenzen - auch unter dem Namen The Past in the Present bekannt - begann im Jahr 1994 in Nazareth (daher kommt auch der Name). Bis 2019 haben zwölf dieser Konferenzen stattgefunden sowie vier Online-Konferenzen während der Pandemie (2020-2023). Die nächste Konferenz, die wieder mit persönlicher Anwesenheit stattfinden soll, ist für das Jahr 2024 in Griechenland geplant.
Ursprünglich wurden diese Konferenzen, eine Anwendung der Group Relations-Methode, wie sie am Tavistock Institute of Hum