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Das Frühjahr zog weiterliessmeine Schuhein fernen Klängen grünerWiesen
Am 16. August 2024, wenige Wochen vor seinem 99. Geburtstag, ist Ulrich Moser in Zürich gestorben. Seine letzte Arbeit Phasmide erschien im Jahrbuch der Psychoanalyse fast gleichzeitig. Die Psychoanalyse verliert mit ihm einen Vordenker, klinischen und konzeptuellen Forscher, begabten Kliniker und einen Poeten.
Ulrich Moser wurde 1925 in Winterthur geboren. Als er sieben Jahre alt war, hatte sein Vater in den Kreuzbergen im Alpstein einen tödlichen Unfall. So wuchs er als Einzelkind mit seiner Mutter auf und entwickelte schon früh eine intensive Beziehung zu den Bergen, den »fernen Klängen grüner Wiesen«.
Im Sommer 1945 machte er sein Abitur.
»Dann begann ich, meinen besonderen Neigungen folgend, das Studium in Psychologie, Philosophie, Pädagogik, Heilpädagogik und Soziologie, in dessen Verlauf ich größtenteils in Halbtagesstellungen arbeitete, vorerst als Praktikant, dann als Mitarbeiter auf der Akademischen Berufsberatung des Kantonalen Jugendamtes Zürich, später als selbständiger Akademischer Berufsberater und Psychodiagnostiker,«