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Dies ist die Bilderbuch- und Pop-Version einer langjährigen Studie zum (weiblichen) Begehren der rabbinischen Gelehrten,1 dabei nehme ich diesmal ein Kunstwerk in den Blick: Die Arbeit Aba/Vater des Jerusalemer Künstlers Benyamin Reich , die ich im Kontext der »Brautliebe« lese, so wie sie in der Sprache Salomons und seinem biblischen Lied der Lieder zur Sprache kommt. In diesen Tagen über die Rabbinen und die sinnliche Liebe zu sprechen, fühlt sich an wie ein Abgesang, so sehr annulliert Israel gegenwärtig seine einstigen rabbinischen Tugenden der Barmherzigkeit, der Gerechtigkeit und der Wahrhaftigkeit im Wahnwitz seiner mörderischen Gewalt gegenüber Palästinenserinnen und Palästinensern, Libanesinnen und Libanesen in Gaza, der Westbank und Libanon.2