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Friedrich-Wilhelm Eickhoff wurde am 29.11.1928 unweit von Bremen geboren. Schon während seines Medizinstudiums interessierte er sich für Vorlesungen zur Psychoanalyse, die er an der Nervenklinik in Tiefenbrunn hörte. 1953 schloss er sein Studium ab, arbeitete zunächst in unterschiedlichen Bereichen der Medizin, ehe er vier Jahre später seine psychiatrische und psychoanalytische Ausbildung in Hamburg begann. In dieser Zeit lernte er seine Frau Elisabeth Eickhoff kennen, die er 1961 heiratete und mit der zusammen er einen Sohn bekam. Bis zu ihrem Tod im Jahre 2022 war er innig mit ihr verbunden. Sie teilte seine psychoanalytischen und kulturellen Interessen.
In seiner Zeit in der Redaktion, später als Herausgeber des Jahrbuchs der Psychoanalyse, insgesamt 21 Jahre lang, war sie ihm eine unschätzbar große Stütze bei den zu leistenden vielfältigen Aufgaben. Vierzehn Jahre lang, von 1974 bis 1988, leitete F.-W. Eickhoff mit Wolfgang Loch zusammen die Redaktion des Jahrbuchs der Psychoanalyse. Von 1995 bis 2002 war er Herausgeber dieser Zeitschrift, die seit ihrem ersten Erscheinen im Jahr 1960 zu den führenden deutschsprachigen psychoanalytischen Periodika gehört. Gemeinsam mit seiner Frau bemühte er sich auch durch persönliche Kontakte, die menschlichen und wissenschaftlichen Verbindungen zu Analytikern und Analytikerinnen wieder herzustellen, die wegen der Naziherrschaft emigrieren mussten.
Darüber hinaus war er als Autor auf besonders sorgfältige und luzide Weise produktiv. Seine vielseitige Belesenheit und sein umfassendes Wissen, das enzyklopädisch genannt werden darf, seine persönliche Bescheidenheit und sein feinsinniges unbestechliches Gespür z. B. auch für Gefahren der Deformationen der Psychoanalyse durch die Gesellschaft, in der sie praktiziert wird, prädestinierte F.-W. Eickhoff zu der besonders heiklen und ehrenvollen Aufgabe, 1985 in Hamburg auf dem ersten Kongress der Internationalen
Psychoanalytischen Vereinigung in Deutschland nach dem Krieg und der Sho