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Die nachfolgenden Zeilen behandeln als einen experimentellen Zugang zum Traumgebiet einen Weg, dessen man sich, wie es scheint, noch wenig oder gar nicht methodisch bedient hat, wiewohl derselbe durch Versuche von A. Maury und G. Trumbull Ladd (besonders des ersteren) angedeutet erscheint. Ich bin durch Zufall auf diesen Weg aufmerksam geworden, indem sich mir die Phänomene, um die es sich hier handelt, von selbst aufdrängten. Die Ergebnisse, zu denen er führt, decken zwar nichts auf, was nicht in Professor S. Freuds traumpsychologischen Arbeiten theoretisch schon abgeleitet erschiene; sie fügen sich jedoch in so erfreulicher Weise den von Freud gefundenen Gesetzen, daß sie als treffliche Belege für einen Teil derselben dienen können, insbesondere für einige im Abschnitte VI. d der „Traumdeutung“ aufgestellte Sätze, worin von jenem „dritten“ an der Traumbildung beteiligten Momente die Rede ist, welches der Autor als die „Rücksicht auf die Darstellbarkeit“ (des Traumgedankens) bezeichnet.
Die Genese meiner Beobachtungen ist bald erzählt. Ich liege eines Nachmittags (nach dem Essen) äußerst schläfrig auf meinem Sofa, zwinge mich aber, über ein philosophisches Problem nachzudenken. Ich suche nämlich die Ansichten Kants und Schopenhauers über die Zeit zu vergleichen. Es gelingt mir infolge meiner Schlaftrunkenheit nicht, die Gedankengänge beider nebeneinander festzuhalten, was zum Vergleich nötig wäre. Nach mehreren vergeblichen Versuchen präge ich mir noch einmal die Kantische Ableitung mit aller Willenskraft ein, um sie dann auf die Schopenhauersche Problemstellung anzuwenden. Hierauf lenke