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Die Kranke, die mir die hier veröffentlichten Illustrationen lieferte, war etwas mehr als 1 Jahr in meiner Behandlung. Während zirka 8 Monaten habe ich mich täglich mindestens 1 Stunde mit ihr abgegeben. Das in dieser Zeit gesammelte Material, meine Notizen und die Aufzeichnungen der Kranken, hat einen solchen Umfang erreicht, daß es kaum möglich wäre, den Fall in extenso zu veröffentlichen. In sehr abgekürzter Form machte ich ihn zum Gegenstand einer Mitteilung im psychoanalytischen Verein in Zürich. Ich fand dort so großes Interesse, daß ich mich schließlich doch dazu verstehen konnte, von den etwa 100 Zeichnungen eine kleine Auslese einem größeren Publikum zugänglich zu machen.
Von der Krankengeschichte des Falles teile ich nur das zum Verständnis unbedingt Notwendige mit.
Die Kranke, jetzt 28jährig, ist schwer erblich belastet. Bis zum Jahre 1904 war sie immer gesund.
Damals erkrankte sie an Influenza und Hämoptoe und brachte deshalb 2 Jahre an einem klimatischen Kurort ihres Heimatlandes zu. Dort entwickelte sich eine hochgradige Nervosität, die ihre Versorgung in ein Nervensanatorium nötig machte. „Halbtot“, wie ihr Vater sagte, wurde sie schließlich nach Hause geschoben und auf Rat eines Nervenarztes in die Schweiz verbracht, wo man solche Zustände in 4 Wochen radikal zu heilen wisse!
Das Arztzeugnis teilte mit, daß sie 7 Monate lang an Astasie Abasie gelitten hatte und noch jeden Abend Punkt 9 Uhr aufgeregt und verwirrt werde, den Teufel und Schlangen sehe.
Sic war bei ihrem Eintritt am 19. Juni 19.. körperlich sehr reduziert, hatte den ganzen Rücken voller Schröpfnarben und brachte