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Alle die Kollegen und Mitarbeiter, die unter Freuds Anregung den Problemen des Traumes nachgeforscht haben und die Grundsätze der „Traumdeutung“ bestätigen konnten, mögen mir verzeihen, wenn ich ihre nachprüfende und bestätigende Arbeit hier übergehe, um von einer Untersuchung zu sprechen, die zwar zu weniger positiven Resultaten geführt hat, aber eben darum zu öffentlicher Diskussion außerordentlich geeignet ist. Zu dem kommt als besonders erwähnenswerter Umstand, daß nämlich Morton Prince, wie wenige, durch seine bisherigen Arbeiten sowohl als auch durch seine ganze, vertiefte Auffassung psychopathologischer Probleme in der Lage ist, die von Freud gegründete Psychologie zu verstehen. Ich weiß nun allerdings nicht, ob Morton Prince der deutschen Sprache so weit mächtig ist, um Freud fließend lesen zu können2), was beinahe eine Bedingung für das Verständnis ist. Sollte der Autor aber nur auf englische Literatur angewiesen sein, so hätte ihm auch die ausgezeichnet klare Darstellung der Traumanalyse von Ernest Jones in „Freuds Theory of Dreams“3) alle nötigen Kenntnisse übermitteln können. Außerdem existieren schon eine recht große Anzahl von Arbeiten und Referaten von Brill