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The Conscious and the Unconscious blended inscrutably in this our inscrutable Life.
Was die Ereignisse des Tages an Begierde und Besorgnis, Liebe oder Abneigung in dem Träumer geweckt haben, das geht auch in seine Träume über. Die aktuellen Wunschregungen sind nach dem schönen Freudschen Gleichnis als „Unternehmer“ am Zustandekommen des Traumes beteiligt, aber nicht alle in gleicher Weise. Diejenigen, welche während des Wachdenkens abgelehnt, unterdrückt, verdrängt wurden, sind dadurch mit dem Infantilen in Verbindung geraten und treten deshalb in den Traumgedanken ganz besonders hervor. So zeigt der Traum gerade das, was das Wachdenken verbirgt, was aber auch für das Wachdenken nicht bedeutungslos ist. Er gibt uns den Schlüssel zu manchen, sonst unverständlichen Besonderheiten des Träumers; die Verteilung der Affekte, die sein Seelenleben regieren, erscheint nicht mehr willkürlich, wir lernen erkennen, mit welchen Vorstellungen sie ursprünglich verbunden waren und wie und warum sie losgelöst und an andere festgelötet wurden. Gerade die individuellen Züge, das was wir die Charakteranlage eines Menschen nennen, werden ohne Kenntnis seines Unbewußten niemals völlig verständlich sein. Doch muß man sich wohl hüten, die Wünsche, die uns die Traumdeutung verraten hat, ohne weiteres in den Charakter des Träumers hineinzuverlegen. Es sind ja im Gegenteile die abgelehnten Wünsche, deren Ausführung sich der Träumer unter keinen Umständen gestatten will, die im Traume zu Wort kommen. Sie sind freilich deshalb nicht minder aktive Kräfte, aber nicht in ihrer ursprünglichen Form, sondern durch Reaktionsbildung und Sublimierung verändert. Nur etwa in kleinen, wenig