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Seit der kurzen Notiz Freuds1) über einen Fall von Paranoia (Dementia paranoides) und der Arbeit Jungs2) über die Psychologie der Dementia praecox wurde die Komplexpsychologie dieser Psychose weiter ausgebaut, und zwar nach beiden Richtungen hin: in der Richtung der psychischen Mechanismen und in der der Symbolik. Zwar sind die bis jetzt publizierten vollständigen Analysen der Dementia praecox noch nicht zahlreich, es bietet sich aber jedem Anstaltsarzt immerhin oft genug die Gelegenheit, bei seiner alltäglichen Tätigkeit auf die Freudschen Mechanismen zu stoßen. Auch die Forschung der individuellen Symbolik erlebte eine fruchtbare Erweiterung durch die psychoanalytischen Untersuchungen der folkloristischen und mythologischen Bildungen. Durch die Forschungen Jungs besonders angeregt, entschließe ich mich, eine ausführliche Psychoanalyse eines Schizophrenen dem Druck zu übergeben. Der Fall ist insofern nicht ohne Interesse, als der Kranke, ein chronischer Paranoider, gerade in der Zeit der Beobachtung mehrere katatonische Anfülle durch gemacht hat, bei denen er sich seinen tiefsten Phantasien hingab. Der Analyse gelang es, diese Phantasien in statu nascendi aufzudecken und die allmähliche Entwicklung der grundliegenden Komplexe zu beobachten.