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In einer Abhandlung „Über die Symbolbildung“, erschienen im III. Bande, 2. Halbjahr dieses Jahrbuches, habe ich versucht, jene Vorgänge zu beleuchten, die zur Bildung von Symbolen führen, und habe gewisse Typen und Gruppen aufgestellt, welche eine Einteilung der Symbole nach genetisch bedeutenden Momenten ermöglichen. Die Mitteilung von Beispielen sollte zur Verdeutlichung der theoretischen Erörterungen und zur Bewährung der darin gefundenen Prinzipien dienen. Da sich meine theoretischen Ausführungen auf das gesamte Ausbreitungsgebiet der Symbolik bezogen, wäre es richtig gewesen, aus den verschiedensten Teilen dieses großen Gebietes Beispiele zu bringen. In Wirklichkeit kam ich aber nicht über die hypnagogischen und hypnopompischen Halluzinationen hinaus, und es bleibt noch ein weites Feld zu bestellen. Ich gehe nun daran, das Unerledigte nachzuholen; mein Plan ist, die ganze weite Welt der Symbolik zu durchschweifen, um der angefangenen Reihe von Beispielen nach und nach die fehlenden Stücke hinzuzugewinnen. Das Material für die geplanten Stichproben soll geschöpft werden aus dem Traume, dem Tagtraume, den Ausdrucksbewegungen, verschiedenen pathologischen Phantasienbildungen, aus den Erscheinungen der Hysterie, der Zwangsneurosen und vielleicht mancher Psychosen, aus der Dichtung, der Entwicklung der philosophischen Erkenntnis, dem Mythos, dem Märchen, den Volksbräuchen und dem Glauben und Aberglauben. Diesmal soll der Traum behandelt werden. Er scheint mir eine besonders eingehende Würdigung zu erheischen.
Daß ich mit den hypnagogischen und hypnopompischen Halluzinationen (den einfachen „autosymbolischen Erscheinungen“) begann, hat seinen guten Grund. Sie lassen die Symbolbildung ziemlich rein,