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Die 4jährige Emmy will Köchin werden und 20 Kinder haben: einen Buben so groß wie der Hans, ein Mädchen so groß wie die Anna usw. Die Frage Mamas: „Ja, was haben denn die Kinder für einen Papa?“ fand sie ganz unnötig: „Ich habe ja einen Papa!“ Mama: „Das ist doch dein Papa und der gehört mir.“ „Ja, das ist unser Papa, mein Papa und dein Papa und meinen Kindern ihr Papa.“ Auch bei Wiederholung der Prüfung am folgenden Tage bleibt sie dabei: „Der Papa gehört uns allen dreien.“
Die Auffassung Emmys ist sehr leicht verständlich. Der Papa ist eben der Papa, wie der Eßtisch eben der Eßtisch ist für alle Leute; vom Unterschiede im persönlichen Verhältnis wird abgesehen. Dabei ist das Kind fähig, zu begreifen, daß der Vater des Gespielen Hans Dr. N. ist und nicht der eigene Papa, daß also dort ähnliche Verhältnisse wie in der eigenen Familie sich wiederholen. — Dieser letztere Gedankengang wird aber nur unter bestimmten Umständen eingeschlagen, da wo die Realität es verlangt. Im autistischen Denken bleibt die Komplikation, daß die Person, die dem Einen Papa ist, außer den Geschwistern niemandem mehr Papa sein kann, unbeachtet, was um so weniger Anstoß erregen kann, als die 20 Kinder in die Familie hineingeträumt werden. (Sie sollen im Gastzimmer schlafen, je zehn in einem Bett.)
Der Papa ist also deshalb der Vater von Emmys eigenen Kindern, weil er der Vater überhaupt ist, weil ihm überhaupt die Vaterrolle zukommt. Der Denkfehler ist ein ähnlicher, wie wenn auf einer früheren Stufe das Kind das Wort „ich“ nicht anwenden kann, weil dieses