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Es ist zweckmäßig, bei der Untersuchung der Traumfunktion zwischen dem Träumen als Vorgang und dem Traume selbst als Produkt zu unterscheiden2). Die Funktion des Träumens wurde von Freud in der „Traumdeutung“ ausführlich behandelt. Freud nimmt an, daß der Vorgang des Träumens die Funktion eines Hüters des Schlafes ausfüllt. Die unbewußten Regungen steigen nach Einstellung der Wachtätigkeit auf (vielfach durch Erlebnisse des Vortages angeregt); sie streben nach Entspannung und Betätigung, durch den Schlafwunsch (Jungs Suggestionsimperativ des Schlafenmüssens) vom Durchgange ins Vorbewußte zurückgehalten, müssen sie den Weg der Regression wählen, um in der Wahrnehmungssphäre als Traum, nach den Veränderungen der Traumarbeit zu erscheinen. Die unbewußten Regungen erfahren eine zweckmäßige Kanalisierung ‚eine Unschädlichmachung, wodurch in vielen Fällen der Schlaf gehütet wird Zwei Kategorien von Träumen können als Stütze dieses Standpunktes dienen. Die erste enthält die zahlreichen Träume, in denen der Hauptwunsch das Weiterschlafen ist.
Ein Patient träumt etwas; er weiß morgens nicht mehr was, er habe es aber in der Nacht aufgeschrieben, um es dem Arzte zu erzählen. Es stellt sich aber heraus, daß er nicht wirklich aufgeschrieben hat,