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In einem vorausgegangenen Aufsatz „Spermatozoenträume“ (erschienen im vorliegenden Bande des „Jahrbuches“, I. Hälfte) habe ich den Lesern mehrere Träume vorgeführt, worin Spermatozoenphantasien oder, wenn man will, „Vaterleibsphantasien“ vorkamen. In Verbindung mit diesen Phantasien verrieten die Träume eine deutliche Todessehnsucht der Träumerin und bestätigten so den von mir zuerst bloß logisch abgeleiteten Satz, daß Spermatozoenphantasien ein Ausdruck des Wunsches nach einem Rückgängig machen des Lebens sind und darum den Mutterleibsphantasien in der einen ihrer drei Bedeutungen als „Vaterleibsphantasien1)“ zur Seite gestellt werden können. Sie können theoretisch freilich noch in einer andern Beziehung ein Analogon zu den Mutterleibsphantasien bilden. Eine Bedeutung der Mutterleibsphantasie ist die größtmögliche Annäherung an das Sexualobjekt (vollständiges Hineinkriechen oder Darinnensein). Denkt man sich als Sexualobjekt (irgend einer Entwicklungsphase) den Vater (beziehungsweise einen Mann überhaupt), so kann die Vaterleibsphantasie im Dienst einer sexuellen Phantasie stehen, wenn für den Fall eines weiblichen Subjektes eine (männlich fühlende) Aggressionskomponente, für den Fall eines männlichen Subjektes eine aktivhomosexuelle Komponente angenommen wird. Doch ich führe diese Überlegung hier nur beiläufig an; ein praktischer Beleg hierfür ist nicht vorhanden und sie ist daher als bloße Spekulation anzusehen, die ich der Vollständigkeit wegen hersetze.