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In meiner Abhandlung „Die psychologische Enträtselung der religiösen Glossolalie und der automatischen Kryptographie1)“ zeigte ich, wie bei Kranken sich unter gewissen Bedingungen die verdrängten Wünsche in sinnlosen automatischen Reden Bahn brechen2). Dieser Sachverhalt ist gar nicht rätselhaft. Wenn wir uns entsinnen, daß alle Phantasien der Komplexbeschwichtigung dienen und im Traum, im Delirium, in der Zwangshandlung und anderen Verdrängungsfolgen angeblich sinnlose Leistungen zeitigen, wenn wir weiter überlegen, wie der Mund beständig von dem überfließt, wessen das Herz voll ist, so werden wir eine „sinnlose“ automatische Rede von vornherein erwarten.
Nun hat uns Freud in seiner „Psychophatologie des Alltagslebens“ gezeigt, daß in scheinbar zufälligen Willkürakten unbewußte Seelenkräfte ganz ebenso betätigt sind, wie in jenen ungewollten Leistungen. Psychologisch korrekt würden wir sagen: Da wir einen Zufall auch