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1. Einleitende Worte. — 2. Die Zweiheit aller Strebungen, Triebe und Schmerzen. — 3. Der Voluntarismus. — 4. Das Tatsachengebiet der Transformationstheorie. — 5. Die Qualitätslosigkeit der Strebungen. — 6. Die Strebungen sind nicht durch die Natur ihrer Objekte gerechtfertigt. — 7. Das Agens. — 8. Das Schicksal des losgetrennten Objekts. — 9. Die Theorie der bestimmten Transformationen. — 10. Die Theorie der zweckmäßigen Transformationen.
1. Freuds Psychologie, die nichts anderes als eine Affekt-, oder Strebung- oder Willenspsychologie ist, läßt sich in allgemeiner Form folgendermaßen darstellen: gewisse Erlebnisse — Bedürfnisse, Affekte, Strebungen u. dgl. — führen unter gewissen Bedingungen zur Bildung von hysterischen Symptomen, Träumen, Gedächtnisfehlern und anderen Erscheinungen. Und umgekehrt, hysterische Symptome, Gedächtnisfehler usw. sind durch gewisse ursprüngliche Erlebnisse bedingt. Es ist aber der Frage nicht auszuweichen, wie diese Determination zu verstehen ist, denn in jener allgemeinen Form ist das Verhältnis des ursprünglichen Affektes zu den durch ihn bedingten Erscheinungen („Kompromißerscheinungen“) nicht genau angegeben. Es sind hier einige Deutungen möglich. Im folgenden möchte ich aus Freuds Werken ein Motiv oder eine Theorie herausheben, die, neben einigen anderen Motiven des Freudschen Denkens, das Wesen des Verhältnisses zwischen ursprünglichen Erlebnissen und Kompromißerscheinungen zu bestimmen versucht. Diese Theorie nenne ich aus Mangel an einem besseren Ausdrucke „Transformationstheorie“. Ich möchte diese Theorie hier konsequent durchführen und begründen.