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In meiner Arbeit „Neue Traumexperimente“ usw., publiziert im V. Band dieses Jahrbuchs, bin ich in meinem Eifer, dem Verdienst Scherners gerecht zu werden, zu weit gegangen. S. 248 steht: „Sowohl in der Übersicht der Traumliteratur als bei der Besprechung seiner eigenen Hypothesen entbehren wir bei Freud ungern die Erwähnung der Tatsache, daß ein Schriftsteller vor Freud, wenigstens in einzelnen Träumen, eine Wunscherfüllung gesehen hat.“
Diese Bemerkung ist aber unbegründet, denn auf der ersten Seite des Abschn. IV der „Traumdeutung“ (der von der Traumentstellung handelt) steht: „Daß es Träume gibt, welche als Wunscherfüllungen zu verstehen sind, ist nicht neu, sondern längst von den Autoren bemerkt worden. (Vgl. Radestock p. 137-138, Volkelt p. 110-111, Purkinje p. 456, Tissié p. 70, M. Simon p. 42 über die Hungerträume des eingekerkerten Baron Trenck, und die Stelle bei Griesinger p. 111.)“
Beim Schreiben meines Aufsatzes habe ich in der „Traumdeutung“ einmal die Stellen, wo Scherner erwähnt wurde, nachgelesen, und dabei die erwähnte Stelle übersehen.
J. Stärcke.