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Literatur1). Freud, Einige Bemerkungen über den Begriff des Unbewußten in der Psychoanalyse. Zeitschr. Bd. I, S. 117. — Freud, Formulierungen über die zwei Prinzipien psychischen Geschehens. Jahrb. Bd. III, S. 1.
Das Unbewußte, das vor mehr als fünfzehn Jahren in dem an schöpferischen Ideen so reichen VII. Kapitel (zur Psychologie der Traumvorgänge) der Traumdeutung Freuds seine eingehende Formulierung erhalten hat, ist seither nicht wieder Gegenstand spezieller theoretischer Untersuchungen geworden. Die Fruchtbarkeit dieses in der psychoanalytischen Arbeit sich immer besser bewährenden Begriffs — eine Schau über die psychoanalytischen Leistungen der letzten Jahre belehrt sehr bald darüber — festigte seinen Wert. Die zähen Bemühungen der Analytiker um Ausfüllung des psychischen Determinismus gaben ihrem Begriff des Unbewußten formal und inhaltlich ein von allen anderen Konzeptionen dieses Begriffes sehr abweichendes, einzigartiges Gepräge.
Freud selbst kommt in einer kürzlich publizierten kleinen Arbeit über das „Unbewußte“2) auf den Sinn zurück, den dieser Ausdruck „in der Analyse und nur in der Analyse“ habe. Die Psychologie des Hypnotismus, namentlich das Phänomen der „posthypnotischen Suggestion“, hat eine dynamische Auffassung des Unbewußten vorbereitet, die das psychoanalytische Studium der neurotischen Erscheinungen geklärt und vollendet hat. Jene in der Hypnose eingeflößten, später zu realisierenden