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Literatur1). 1. Freud S.: Eine Kindheitserinnerung des Leonardo da Vinci. Schr., H. 1. — 2. Ders.: Psychoanalytische Bemerkungen über einen autobiographisch beschriebenen Fall von Paranoia. Jahrb. III. — 3. Häberlin P.: Über die Tragweite psychologischer Erkenntnisse und Theorien. Schweizer Zeitschr. f. Gemeinnützigkeit. 1913, H. 4. — 4. Hitschmann E.: Schopenhauer. Versuch einer Psychoanalyse des Philosophen. Imago. II. — 5. Putnam J. J.: Über die Bedeutung philosophischer Anschauungen und Ausbildung für die weitere Entwicklung der psychoanalytischen Bewegung. Imago. I. — 6. Rank O. und Sachs H.: Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Geisteswissenschaften. Bergmann, Wiesbaden 1913. — 7. Winterstein A. Frh. v.: Psychoanalytische Anmerkungen zur Geschichte der Philosophie. Imago. II.
Die Zahl der Arbeiten, die für dieses Referat in Frage stehen, ist sehr gering. Daß aber in diesen wenigen Aufsätzen beinahe alles, was die Philosophie angeht, von der Psychoanalyse berührt werden konnte, spricht für die Breite des Grenzgebietes, mit dem Philosophie und Psychoanalyse aneinanderstoßen und für die außerordentliche Lebhaftigkeit, mit der sich die Beziehungen des Grenzmaterials der beiden geistigen Domänen abwickeln. Soweit es sich um psychologische Probleme handelt, erscheint die Verschränkung der Interessesphären an der Grenze zwischen Philosophie und Psychoanalyse sehr verständlich, nicht nur, weil die Bewußtseinspsychologie historisch ein Teil der Philosophie ist, sondern auch — und zwar vor allem deshalb —, weil die Umrisse der Psychologie des Unbewußten noch nicht feststehen, so daß die Autoren in vielen Punkten über die Zugehörigkeit zum einen oder zum anderen Gebiet nicht zu entscheiden vermögen. Neben dieser rein wissenschaftlichen Unsicherheit, die sich teils auf eine mangelhafte Orientierung der Autoren in dem einen oder dem andern Denkgebiet, teils aber auf die Beschaffenheit des Stoffes selbst zurückführen läßt, findet sich stellenweise in der Zuordnung des Mat