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Das „Jahrbuch der Psychoanalyse“ erscheint als neue Folge des „Jahrbuchs für psychoanalytische und psychopathologische Forschungen“ zum ersten Male unter neuer Redaktion.
Der veränderte Titel soll zweierlei besagen. Zunächst, daß das Jahrbuch nun ausschließlich der Förderung der psychoanalytischen Wissenschaft dienen soll. Artikel, welche mit dieser nur in einem losen Zusammenhang stehen, sollen daher nicht aufgenommen werden. Sodann wird die Redaktion dahin streben, daß der Inhalt des „Jahrbuchs“ seinen Titel rechtfertigt. Es wird an Originalien nur ausgewählte Beiträge bringen, welche neue Forschungsergebnisse mitteilen oder zu strittigen Problemen Stellung nehmen, dagegen kasuistische Artikel in der Regel ausschließen. Kleinere Originalartikel, didaktische Aufsätze, Mitteilungen und fortlaufende Kritik bringt wie bisher die „Internationale Zeitschrift für ärztliche Psychoanalyse“, die Anwendung auf die Geisteswissenschaften ist der „Imago“ vorbehalten.
Des „Jahrbuchs“ zweite Hauptaufgabe soll aber sein, einen jährlichen Bericht über die gesamten wissenschaftlichen Fortschritte der Psychoanalyse zusammenzufassen (diesmal der Jahre bis ). Mit Rücksicht auf diese Aufgabe wird das Jahrbuch künftig nicht mehr in zwei Halbbänden, sondern in einem Jahresbande erscheinen.