You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Das Erscheinen einer neuen psychoanalytischen Zeitschrift darf zum Anlaß genommen werden, eine Übersicht über die bisher bestehenden psychoanalytischen Zeitschriften zu bieten.
Die beiden offiziellen deutschen Zeitschriften der „Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung”, die „Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse” und die „Imago, Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Natur- und Geisteswissenschaften” werden von Sigm. Freud herausgegeben. Von beiden Zeitschriften erscheint jetzt (1929) der XV. Jahrgang. Die erstgenannte Zeitschrift ist 1913, die „Imago” ein Jahr früher gegründet worden. (Der Umstand, daß von jeder der beiden Zeitschriften im Kriege während mehrerer Kalenderjahre zusammen nur ein Jahrgang erschienen ist, erklärt es, daß sie erst beim XV. Jahrgang halten, obschon die „Internationale Zeitschrift” bereits im effektiven 17., die „Imago” im effektiven 18. Lebensjahr steht.)
Die „Internationale Zeitschrift für Psychoanalyse” (redigiert von M. Eitingon, S. Ferenczi und S. Radó unter Mitwirkung der Präsidenten der psychoanalytischen Vereinigungen in Wien, Berlin, Zürich, Budapest, Haag, London, Paris, Moskau, New York und Calcutta) ist dem engeren Gebiete der psychoanalytischen Theorie und insbesondere deren Anwendung auf die Medizin, vor allem auf die Neurologie und Psychiatrie gewidmet. (Die I. Z. f. PsA. erscheint, in Großoktav, viermal jährlich, im Gesamtumfang von etwa 600 Seiten; Jahresabonnement Mk. 28·—; der Jahrgang beginnt im Januar.)
Die „Imago” (redigiert von H. Sachs, S. Radó und A. J. Storfer) dient allen außermedizinischen Anwendungen der Psychoanalyse. Vor allem