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Edward M. Swift und Charles S. Boyd (beide Doktoren der Medizin) schildern im letzten Heft der „Psychoanalytic Review” (Band 15, Heft 4) die Beobachtungen, die sie als Schlafwagenbedienstete (Porter) mehrere Jahre in Amerika, Kanada und Mexiko zu machen Gelegenheit hatten.
Wenn man erwägt, was denn die Beobachtungen eines Schlafwagenporters dem Psychoanalytiker Interessantes bieten können, — schreiben die beiden Autoren, — wird man sich wohl zuerst die Frage vorlegen müssen, warum denn die Menschen eigentlich Reisen unternehmen. Abgesehen von den rein geschäftlichen und persönlich-familiären Interessen, um deretwillen man Reisen machen muß, sind bei den vielen Tausenden, die immerfort umherreisen, zahlreiche andere Motive vorhanden. Man reist, weil man sich krank oder müde fühlt, aus Neugier und Sensationslust, auch aus bloßer Lust und Freude an der Bewegung. Um aber die eigentliche Ursache zu finden, müssen wir in unsere erste Kindheit und Jugend zurückgehen, müssen wir zurückgreifen auf die wundersamen Träume und Phantasien, die wir damals hatten, in denen uns noch alle Möglichkeiten offenstanden und wir uns alles wünschen konnten. Wenn wir als Erwachsene durch den Alltag mit seinen Pflichten und seinem Zwang allzusehr gehemmt sind, wollen wir ihm entfliehen und versuchen eine neue, glücklichere Umgebung zu finden, in der vielleicht doch unsere Tagträume