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Als „eine Analyse der Psychoanalyse” charakterisiert sich im Untertitel das Buch „Freuds tragischer Komplex” von Charles E. Maylan, das soeben im Verlag Ernst Reinhardt, München erschienen ist.
Im geistigen Erleben des Analytikers — findet Maylan — sei „die großartige Tat der Zertrümmerung des Ödipuskomplexes nicht überzeugend verwirklicht” und er — Maylan — schicke sich nun an, Freuds Werk diesen letzten Dienst zu erweisen. Der Analytiker selbst weiche seinem Vaterkomplex aus, Freud bleibe in der Analyse der eigenen Träume auf halbem Wege stecken. Nun wird es von ihm — Maylan — vollbracht. Die Eigenbeispiele aus der Traumdeutung werden einzeln herangezogen und wo Freud versagt, feig und geheimtuerisch, kann er — Maylan — noch weiter. Und aus all dem, was Maylan aus der Nachanalyse der Freudschen Träume herausbekommen haben will, setzt sich ein trübes Konterfei, Grau in Grau, noch eher Gräuel in Gräuel, der Psychoanalyse und ihres Schöpfers zusammen. Wir erfahren, daß unter dem Mantel wissenschaftlicher Objektivität heftig-bewegte Haßaffekte lodern, daß die analytische Methode aus der Qual der ungenialen jüdischen Rasse herausgeschwitzt ist, daß Freud die Weltherrschaft der Juden unter dem Papsttum der Vernunft anstrebt, daß im gehetzten Gemütsleben Freuds ein Negativismus gegen Alles und Alle um sich wütet. Auch über den Sinn der „Laiendebatte”, der innerhalb der Psychoanalyse vor sich gehenden Diskussion darüber, ob die Ausübung der analytischen Therapie Medizinern vorbehalten bleiben soll, erhalten wir Aufschluß: es handle sich dort darum, „ob ein gewisser Typus Mensch am besten dabei gedeihe, daß man dieses zweischneidige Chirurgenmesser der Seelenanalyse dem jüdischen Arzte vorbehalte, oder ob er — zur unfreiwillig unwissenden Mitarbeit an seinem kaschiert gehaltenen Ziele: d. i. an der Herrschaft Israels über die Welt aus der trügerischen Macht des überfruchteten Intellekts, — ob er das scharfe Messer getrost auch dem arischen Philosophen in die Hand geben soll