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„Schlage die Trommel und fürchte dich nicht.”
Die Autoren, die sich mit dem Problem des Witzes beschäftigen, betonen übereinstimmend die Wichtigkeit, ja Unentbehrlichkeit des Momentes der Überraschung für das Zustandekommen der Witzlust. Die Epitheta, die man in ihren Untersuchungen über den Witz immer wieder findet, sind: unerwartet, plötzlich, überraschend, soudain, sudden usw. Kant erklärt das Lachen als einen Affekt, der „aus der plötzlichen Verwandlung einer Erwartung in nichts” entspringe. Er setzt dann fort: „Merkwürdig ist, daß … der Spaß immer etwas in sich enthalten muß, welches auf einen Augenblick täuschen kann; daher, wenn der Schein in nichts verschwindet, das Gemüt wieder zurückzieht, um es mit ihm noch einmal zu versuchen und so durch schnell hintereinander folgende Anspannung und Abspannung hin- und zurückschnellt und in Spannung gesetzt wird, die, weil der Absprung von dem, was gleichsam die Saite anzog, plötzlich, nicht durch ein allmähliches Nachlassen geschah, eine Gemütsbewegung und mit ihr harmonisierend inwendige, körperliche Bewegung verursachen muß, die unwillkürlich fortdauert und Ermüdung, dabei aber auch Aufheiterung die Wirkung einer zur Gesundheit reichenden Motivation hervorbringt.” Auch nach Heydenreich wird „unsere Erwartung im höchsten Grade gespannt und löst sich zu unserer Beruhigung in nichts auf”. Heymans sieht die Würdigung des Witzes „in der raschen Aufeinanderfolge von Verblüffung und Erleuchtung”. Nach der Auffassung von Th. Lipps erzeugt eben jenes zweite Stadium der Erleuchtung, welches die Einsicht in die eigene Verblüffung und Täuschung sowie die Auflösung in Nichts bringt, die Komik. Hochfeld meint, die Wirkung jedes Witzes beruhe auf der „überraschenden Entdeckung des verhüllten Sinnes”. Auch Freud würdigt das Moment der Überraschung, ohne indessen seine analytische Untersuchung in diese Richtung weiter zu führen. Es kann hier nicht unsere Aufgabe sein, eine Übersicht über die Auffassungen der Autoren z