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Von Dr. Gustav Hans Graber (Bern) erscheint in den nächsten Tagen im Merlin-Verlag (Baden-Baden) ein neues Buch unter dem Titel: „Zeugung, Geburt und Tod. Werden und Vergehen im Mythus und in der Vorstellung des Kindes. Ein psychoanalytischer Vergleich.” Mit Genehmigung des Verfassers und des Verlages bringen wir hier ein Kapitel dieses gedankenreichen Buches zum Vorabdruck. (Bei dieser Gelegenheit sei auch auf Grabers frühere Buchveröffentlichungen hingewiesen: 1924 erschien in der Schriftenreihe „Imago-Bücher”, als deren VI. Band, „Die Ambivalenz des Kindes”; 1925 erschien in Wien: „Die schwarze Spinne. Menschheitsentwicklung nach Jeremias Gotthelfs gleichnamiger Novelle dargestellt unter besonderer Berücksichtigung der Rolle der Frau.”
Gar mannigfaltig sind die Beziehungen von Geburt und Tod. Mit dem Eintritt ins Leben sind wir der Vergänglichkeit verfallen, Stunde um Stunde vom Tode umfangen, tausendfach der Qual bewußter Todesnöte und Todesabwehren