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Als eine „Entzauberung der Justiz” ist das in diesem Sommer erschienene Buch von Franz Alexander und Hugo Staub, „Der Verbrecher und seine Richter” bezeichnet worden. Es war zu erwarten, daß von den Vertretern der Strafrechtspflege, welche Zaubererrolle immer ihnen auch auf der Bühne der Justiz zugeteilt sei, die meisten sich heftig dagegen wehren werden, sich und ihre Tätigkeit psychoanalytisch beleuchtet und durchleuchtet zu sehen. Aber auch daß es sich nicht nur um isolierte Fragen einer einzigen Fachgruppe der Rechtswissenschaft handelt, erkennen die aufgescheuchten Gegner gelegentlich und dann versäumen sie es auch nicht, für die gefährdeten „heiligsten Güter der Menschheit” einzutreten. Als Beispiel für diese Art der Stellungnahme sei die Kritik angeführt, die in der „Deutschen Tageszeitung”, dem Organ der ostelbischen Rittergutsbesitzer, Dr. Bgm. am Buche vom Alexander und Staub übt. Er stellt zunächst höhnend fest, daß die während des Umsturzes emporgeschossenen sozialdemokratischen