You do not currently have permission to view the full text for this document. Please sign in to an account with an active subscription or contact support.
Unter diesem Titel hat der Luzerner Psychotherapeut Dr. M. Nachmansohn in der „Allgemeinen Ärztlichen Zeitschrift für Psychotherapie und psychische Hygiene” einen Aufsatz erscheinen lassen, worin er an klinischem Materiale nachzuweisen versucht, daß die Behauptung Sigmund Freuds über die ausschließliche sexuelle Ätiologie der Hysterien unrichtig, bezw. unvollständig sei. An drei Krankheitsfällen bei jungen und unverheirateten Damen, von denen einer ausführlich geschildert wird, bemüht sich Nachmansohn, zu zeigen, daß eine Hysterie auch dann und trotzdem ausbrechen kann, wenn sich der Patient völligem „Ausleben” hingibt, und zwar deshalb und dann, „wenn das Gött liche in uns unterdrückt wird.” „Gehe ich die Fälle des letzten