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Im Juniheft 1929 des „Hippokrates” (Zeitschrift für Einheitsbestrebungen der Gegenwartsmedizin) schreibt Dr. Heinrich Meng (Frankfurt) über den „Gegensatz von Arzt und Volk in der Bevölkerungsfrage”. Wenn ein Arzt 1927 in einer führenden deutschen medizinischen Zeitschrift schreibt: „Wer nicht über die nötigen Mittel verfügt, eine Familie menschenwürdig zu erhalten, der soll überhaupt nicht heiraten und geschlechtlich enthaltsam bleiben”, wird — so führt Meng aus — in den Zeiten sexueller Not der einfache Mann schwer zu der Kunst dieses Arztes Vertrauen fassen. Der Arzt dürfe nicht den Zusammenhang mit der schaffenden Bevölkerung verlieren. Bezeichnenderweise setzt Meng seinem Aufsatz als Motto ein Nietzsche-Zitat voran. Der Arzt muß — heißt es mit Nietzsches Worten