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„Das Unbewußte in der Philosophie und Psychoanalyse” heißt ein Aufsatz von Arthur Drews an der Spitze des Dezemberheftes 1929 der von Prof. August Menzer herausgegebenen Monatsschrift „Philosophie und Leben”. Er verfolgt den Begriff in der Philosophie von Leibniz bis zu Eduard v. Hartmann, der ihn bereits in den Mittelpunkt eines philosophischen Systems rückte. Gegen Hartmann und das Prinzip des Unbewußten wandte sich vor allem der auf den Kathedern herrschende erkenntnistheoretische Idealismus; er glaubte, soeben unter dem Feldgeschrei „Zurück zu Kant!” die Gleichsetzung des Seins mit dem Bewußtsein neu begründet zu haben. Drews führt dann aus, daß es nicht bloß ein körperliches, sondern auch ein seelisches Unbewußtes gibt. „Aber beide sind zunächst nur ein mit Unrecht so genanntes Unbewußtes, das erstere, weil es überhaupt nichts Seelisches ist, das letztere, weil es unbewußt und in bezug auf das nächsthöhere Bewußtsein, an sich