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In Verfolg der beiden kleinen Beiträge, die im vorigen Heft dieser Zeitschrift von Hamsun handelten (und der psychoanalytischen Studie von Hitschmann über „Ein Gespenst in der Kindheit Knut Hamsuns”, die schon früher im Internationalen Psychoanalytischen Verlag erschienen war), werden unsere Leser sich mit Interesse den nachfolgenden Ausführungen zuwenden, die Prof. Berendsohn (Hamburg), der Verfasser der bekannten Hamsun-Biographie, uns zur Verfügung stellt. Sie beschäftigen sich — über die konkreten Fragen hinausgehend — auch mit grundsätzlichen, methodologischen Fragen, die Anwendung der Psychoanalyse in der Literaturwissenschaft betreffend. (Wir verweisen auch auf den nächstfolgenden Beitrag „Psychoanalyse und Literaturwissenschaft.)
Da ich mich bemühe, die gesamte Literatur über Hamsun zu verfolgen, kann ich zum Thema selbst zweierlei beitragen.
Im Hamsun-Heft der Zeitschrift „Samtiden”, (Oslo 1929 H. 6) veröffentlicht stud. med. Trygve Braatöy einen Aufsatz „Mysterien”. Ich hatte schon 1928 in Norwegen gehört, daß eine große psychoanalytische Arbeit über Hamsun ungedruckt läge. Dies ist ein Abschnitt aus ihr. Es heißt anfangs: „Dies ist ein zusammengedrängter Auszug aus einer umfassenderen Analyse der Knut-Hamsunschen Dichtung.” Es folgt eine kurze allgemeine Charakteristik:
„Ein augenfälliger Charakterzug bei der durchlaufenden Gestalt in einer