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In der Vorrede ihres kritischen Sammelwerkes über die Psychoanalyse rühmen sich Prinzhorn und Mittenzwey zweier Umstände bei der Zusammenstellung ihrer Mitarbeiterliste. Der erste ist, „daß keiner von den Mitarbeitern ‚Vereinsanalytiker’ ist”.1 Das soll heißen, daß keiner ihrer Mitarbeiter Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung ist, was wieder, aus dem Formellen ins Wesentliche übersetzt, besagt: daß keiner sich als Psychoanalytiker bekennt, d. h. daß keiner Psychoanalytiker ist, es sei denn in einem von ihm selbst für sich selbst zurechtgelegten Sinne. Ob dieses negative Kriterium der von P. und M. ausgewählten Mitarbeiter ein Vorzug ist, sei hier nicht diskutiert; festgestellt sei bloß, daß die Herausgeber sich dieses Vorzugs erst spät besonnen haben; erst als mehrere sogenannte Vereinsanalytiker eine ausdrückliche Einladung zur Mitarbeit ablehnend beantwortet haben, wurde aus dem Mangel ein Vorzug gemacht. Der zweite Vorzug, dessen sich die Herausgeber rühmen, ist, daß keiner ihrer Mitarbeiter „sich erst eigens zu diesem Werk mit der Lehre (der Psychoanalyse) genauer beschäftigt hat”. Wir müssen also annehmen, daß dieser Umstand auch für Prof. Dr. Robert Michels in Turin (seither Professor der Nationalökonomie und der Geschichte der Lehrmeinungen an der Universität Perugia) zutrifft, der zu dem obengenannten Sammelwerk das Kapitel „Massenpsychologie, Wirtschaft und Psychoanalyse” beigesteuert hat. Nicht was er auf den 6 Druckseiten jenes Beitrages ausführt, steht hier zum Referat. Vom selben Autor ist aber seither eine größere Arbeit über den Patriotismus erschienen. Und uns — die wir an jener anderen Stelle gelesen haben, daß Michels zu jenen Forschern gehört,