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Es geschieht an dieser Stelle nicht zum ersten Male, daß Psychoanalyse und Literaturwissenschaft sich zu gemeinsamer Arbeit zusammenschließen. Nur sei hier gestattet, in aller Kürze auf die Möglichkeiten einer solchen gemeinsamen Zielsetzung zweier grundverschiedener Wissenschaftszweige noch einmal grundsätzlich hinzuweisen. Denn wie bei jedem anfänglichen Versuch bedeutet die Verkennung innerer Grenzen eine Gefahr, und eine Verbindung beider Wissenschaften kann jetzt und für die Zukunft nur dann fruchtbar sein, wenn sie sich ihrer Grenzen im Methodischen und Geistigen gleichermaßen bewußt bleiben. Worauf es der Literaturforschung als Stoff-, Gehalts- und Formgeschichte stets vor allem ankommt, ist die geistige Erfassung, ja geradezu die Gestaltung der großen dichterischen Persönlichkeit und