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André Maurois, der erfolgreiche Autor der Biographien von Byron, Shelley und Disraeli und des psychologischen Romans „Climats” (deutsch: „Wandlungen der Liebe”) veröffentlicht im Maiheft des „Querschnitt” eine Plauderei unter dem Titel „Die sexuelle Moral um 1950, Fragment einer 1992 durch die Universität … veröffendichten Weltgeschichte”. Maurois — über seine Beziehung zur Psychoanalyse lese man in dieser Zeitschrift die Ausführungen von Fritz Lehner nach („Die psychoanalytische Bewegung”, I. Jg., Heft 2, S. 168 ff.). — beschäftigt sich in seinem Aufsatz in Form des satirischen Rückblidts auch mit dem Einfluß der Freudschen Lehre in den 30-er und 40-er Jahren unseres Jahrhunderts. „Diese Lehre” — schreibt er — „hatte in romanischen Ländern weniger großen Erfolg, weil sie von