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In dieser Arbeit (die von der philosophischen Fakultät der Universität München als Döktordissertation angenommen wurde) wird auf etwa 70 Seiten der Versuch einer knappen Darstellung der Freudschen Lehre gemacht. Ein sachliches Prinzip wird mit einem chronologischen kombiniert, was sich im konkreten Falle gewiß rechtfertigt. Die Darstellung Sieberts hält sich an folgende Reihenfolge: Frühe Neurosenlehre, Psychopathologie des Alltagslebens, Traumdeutung, Witz, Sexualtheorie, Metapsychologie. Zum Schluß glaubt der Verfasser einige Zeilen kritischer Bemerkungen hinzufügen zu müssen. Es erhebe sich die Frage, ob die psychoanalytische Methode „den Anforderungen entspricht, die wir an das psychologische Experiment, als welches die Psychoanalyse anzusehen ist, zu stellen gewohnt sind … Ein psychologisches Experiment muß sich durch Kontrollversuche auf seine Exaktheit hin prüfen lassen.” Man sollte — meint Siebert — die Hypnose zu Kontrollzwecken heranziehen. „Weiters ist zu bemerken, daß sich bei wirklich freiem, kritiklosem Assoziieren die Einfälle nach