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Die Psychoanalyse war immer an zwei grundverschiedenen Formen nervöser Erkrankung interessiert, die wir heute viel besser verstehen als vor der psychoanalytischen Forschung: Hysterie und Zwangsneurose. Hysterie verwandelt („konvertiert”) Vorstellungen und Triebe in körperliche Symptome. Alle Körperteile der Hysterischen, einschließlich der Sinnesorgane und Eingeweide, können Gedanken und Wünsche ausdrücken. Deshalb spicht man von einer Organsprache der Hysterischen — und der Hypochonder. Die Psychoanalyse fand die Gesetze der Traumdeutung — besonders Verdichtung, Verschiebung, Verwandlung in das Gegenteil, Symbolisierung des Größten durch das Kleinste, des Teiles durch das Ganze — auch in der hysterischen Symptombildung wirksam. So merken wir, daß hier der Primärvorgang am Werke ist.1 Hysterie ist eine Art Ekstase, eine Mitteilung von Seiten des Es, die sich der Sprache nicht bedient, jedoch, wenigstens zum Teil, in die Begriffsprache übersetzt werden kann. Am deudichsten, freilich auch