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Das Symbol dient der indirekten Darstellung. Es ist nach Rank und Sachs ein stellvertretender anschaulicher Ersatzausdruck für etwas Verborgenes, mit dem es sinnfällige Merkmale gemeinsam hat oder durch innere Zusammenhänge assoziativ verbunden ist (Otto Rank und Hanns Sachs, Die Bedeutung der Psychoanalyse für die Geisteswissenschaften, Wiesbaden, 1913, S. 11). Der dynamische Sinn der Anwendung der Symbole ist leicht zu ermitteln. Wir finden ihre Verwendung überall dort, wo die unverhüllte Darstellung verpönten, also häufig sexuellen Materiales, das triebhaft nach außen drängt, vermieden werden soll. Die Symbolik hat gewissermaßen den Charakter der Kompromißbildung, sie trägt Rechnung dem triebhaften Wunsch wie der unterdrückenden Instanz; das Ergebnis der Kompromißleistung ist ebenso ein Ersatz für Ursprüngliches, Direktes wie etwa das neurotische Symptom. Die Möglichkeit zu solcher ersatzfähiger Wirkung der Symbole, die auf der ursprünglichen Identität