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Nachdem die Psychoanalyse den Schlüssel zum Verständnis des oft rätselhaften Handelns und Fühlens der Einzelpersönlichkeit geliefert hat, nachdem sie gezeigt hat, daß dieses irrationale Handeln und Erleben das Resultat bestimmter, dem Handelnden selbst oft unbewußter, aber ihn zwanghaft bestimmender Triebimpulse ist, lag es nahe daran zu denken, daß die Psychoanalyse auch den Schlüssel zum Verständnis des oft ähnlich gelagerten gesellschaftlichen Handelns, des oft irrationalen politischen Geschehens liefern könne. Man ging mit Recht davon aus, daß die Gesellschaft aus lebendigen Individuen besteht, die keinen anderen psychologischen Gesetzmäßigkeiten unterliegen können, als sie die Analyse der Einzelpersönlichkeit aufgezeigt hat; man konnte leicht sehen, daß es unvernünftiges, triebbedingtes, zwanghaftes Handeln