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Am 25. Oktober wurde in Freiberg (Pribor) in Mähren am Geburtshause Sigmund Freuds eine Gedenktafel in Anwesenheit auch vieler auswärtiger Gäste und unter Teilnahme von Vertretern der Behörde usw., in feierlicher Weise enthüllt. Unter den Rednern war auch die psychoanalytische Bewegung vertreten: durch Dr. Max Eitingon, der die Internationale Psychoanalytische Vereinigung vertrat, durch Dr. Paul Federn, der für die Wiener Psychoanalytische Vereinigung sprach, und Dr. Windholz (Prag), der von der bevorstehenden Gründung einer psychoanalytischen Gemeinschaft in der Tschechoslowakei Mitteilung machte. Die Ansprachen von Dr. Eitingon und Dr. Federn geben wir hier wieder.
Ich danke den Veranstaltern dieser Feier für die Einladung, an diesem denkwürdigen Akt teilzunehmen. Vielen von uns alten Analytikern war es ein seit langem gehegter stiller Herzenswunsch, das Haus zu sehen, in dem Sigmund Freud geboren wurde, und wenn ich jetzt im Namen des Zentralvorstandes der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung spreche, so ist es im Namen der psychoanalytischen Gesellschaften von Österreich, Deutschland, Ungarn, England, Holland, Schweiz, Rußland und Frankreich, von Psychoanalytikern in Spanien, Italien, Jugoslavien, Bulgarien, Schweden, Norwegen, Finnland und der Tschechoslovakischen Republik, im Namen von Psychoanalytischen Gesellschaften in den Vereinigten Staaten von Nordamerika, von Brasilien, von Indien und Japan, daß ich dies Geburtshaus Sigmund Freuds grüße und die Einwohner dieser Stadt, die ihren großen Sohn zu ehren wissen.