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Aus einem Vortrag, der im Institut der Deutschen Psychoanalytischen Gesellschaft als erster in einem Zyklus von vierzehn gehalten wurde.
Meine Damen und Herren! Ich betrachte es als meine erste Aufgabe, Ihnen einige Worte über die Stellung der analytischen Technik innerhalb der Gesamtwissenschaft der Psychoanalyse zu sagen. Es trifft wohl bei allen Wissenschaften zu, daß in ihrem Beginn die Scheidung zwischen Technik und Theorie noch keine Rolle spielt. Bei der Analyse ist es jedoch so, daß wir als ihren Ausgangspunkt eine technische Neuerung ansehen, so daß man wohl sagen kann, daß im Anfang der Analyse die analytische Technik stand. Erst als Freud sich entschlossen hatte, die Hypnose beiseite zu werfen und sich statt dessen einer neuartigen Technik, nämlich der freien Assoziation zu bedienen, konnte sich die Analyse in ihrem eigentlichen Wesen entfalten. Zunächst war also die Technik der Analyse der Theorie einen Schritt voraus, und auf den nächsten Entwicklungsstufen standen beide gleichberechtigt, sich gegenseitig durchdringend, nebeneinander. Dies wurde erst etwas anders, als die Analyse ihr Gebiet zu erweitern begann und sich nicht mehr ausschließlich mit