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Im letzten Heft der „Theologischen Rundschau” (Neue Folge, Bd. III, 1931, H. 4) veröffentlicht Emil Ott eine Abhandlung über „Das Unbewußte nach der Tiefenpsychologie”. Er beginnt mit einem Zitat aus Freud. Es ist der bekannte Satz von der empfindlichen Kränkung der menschlichen Größensucht durch die Psychoanalyse, die „dem Ich nachweisen will, daß es nicht einmal Herr ist im eigenen Hause, sondern auf kärgliche Nachrichten angewiesen bleibt von dem, was unbewußt in seinem Seelenleben vorgeht”. Wenn Freud sich „damit selber in eine epochemachende geistesgeschichtliche Linie stellt” — schreibt Ott