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Unter der Überschrift „Einsteins Zusammenbruch oder der Sieg der Vernunft” frohlockt Dr. Alfred Seeliger in der „Schlesischen Zeitung” (Breslau, 30. Juni 1931) über das Erscheinen eines Buches „100 Autoren gegen Einstein”. Einmal nun schon drin im Zertrampeln der Irrlehren — es jucken die Hufe — kann der Verfasser nicht umhin, auch gegen die Psychoanalyse auszuschlagen. Ihm scheinen beide Löwen tot zu sein. „Wie ein giftiger Meltau” — schreibt er — „lag es seit etwa zwei Jahrzehnten über der deutschen Wissenschaft: die sogenannte Relativitätstheorie Einsteins und die sogenannte Psychoanalyse Freuds waren tonangebend geworden auf dem Gebiete der Natur- und Geisteswissenschaften. Die meisten Lehrer der Universitäten und Akademien beugten sich fast widerstandslos dieser geistigen Fremdherrschaft” [… kurzsichtig, wie wir Psychoanalytiker nun einmal sind, haben wir die Universitäten und Akademien, die sich uns widerstandslos beugten, leider übersehen…] „und duldeten die jämmerliche Vergewaltigung der menschlichen Vernunft… Alle bislang geltenden Denkgesetze sollten durch die Lehren Einsteins und