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Der holländische Soziologe Hendrik de Man hat sich vor einigen Jahren mit seinem vielerörterten Buche „Zur Psychologie des Sozialismus” von der offiziellen Sozialdemokratie, der er wohl angehört hat, sichtlich stark entfernt; und insbesondere — von der materialistischen Geschichtsauffassung des Marxismus; man kann ihn nun dem idealistischen Sozialismus zuzählen, zu dessen Abarten man wohl auch die meisten Äußerungen des religiösen Sozialismus rechnen darf. In Weiterfortführung seiner Ansichten hat de Man vor Kurzem vor dem Kulturbund in Wien über das Problem Massen und Führer gesprochen, wobei er besonders gegen Fascismus und Bolschewismus, aber ebenso auch gegen den Liberalismus des Kapitalismus Front beziehen mußte. Dieser Vortrag ist jetzt unter dem Titel „Massen und Führer” in Buchform erschienen (im Verlag Alfred Protte, Potsdam, in dem auch geistesverwandte Werke von Paul Tillich und von Eduard Heimann erscheinen). An dieser Veröffentlichung von de Man interessiert uns hier vor allem festzustellen, daß er auch die psychoanalytische Auffassung über die Massenbildung heranzieht. De Man schreibt u. a.: