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In der „Deutschen Zeitschrift für Homöopathie” zitiert Heinrich Meng (in einem Leitaufsatz über „Homöopathie, Hormontherapie und Psychotherapie als umstimmende Heilmethoden”) eine Äußerung von G. und F. Klemperer: „Eine Psychotherapie hat es stets gegeben. Gute Ärzte haben durch ihre Persönlichkeit das Vertrauen erzielt, das die Heilung bewirkte; aber dies war unbewußt, oder, wenn bewußt, lag es fremd außerhalb der ärztlichen Denkrichtung. Erst die Gedanken von Freud haben den Grund für eine biologische Psychotherapie gelegt, und durch seine Schriften, wie die seiner Schüler und Nachfolger, wurde das psychologische Denken in die Klinik hineingetragen.”
In den „Archives Suisses de Neurologie et de Psychiatrie” Bd. XXVII, Heft 2, veröffentlicht Henri Flournoy, Genf, eine Arbeit über den wissenschaftlichen Charakter der Psychoanalyse. „Freuds Auffassungen”, schließt Flournoy seinen Aufsatz, „beruhen auf einem reichen Tatsachenmaterial; sie sind kühn wie die Theorien der Physiker und erheben ebensowenig wie jene den Anspruch auf Unfehlbarkeit. Freud hat manche seiner Anschauungen geändert, andere unter dem Eindruck neuer Beobachtungen revidiert. Seine Schüler, deren Zahl dauernd wächst, bestätigen die Richtigkeit